Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Was wir wollen

Wir sind ganz normale Leute, die irgendwann den Herrn Jesus Christus kennengelernt haben. Wir sind also keine Musterschüler, keine V.I.P.'s (keine Very Important Persons), keine besonders Klugen, keine charismatischen Prediger, keine Missionsstrategen, keine Werber für Spiritualität oder Trendforscher, sondern ganz normale Menschen, die das Evangelium (die Gute Nachricht von Jesus Christus) gefunden haben. Wir betrachten uns nicht als Kleriker. Ein Hauskreis oder eine Gemeinde können auch Leute anziehen, die noch keine Erfahrung mit dem Evangelium haben. Egal, ob jemand arm ist oder reich, ob er behindert ist oder gesund, ob er Arbeit hat oder keine Arbeit: Gerade das macht Gemeinde aus. Das Wichtigste ist, dass wir Jesus Christus kennenlernen wollen.

Als wir, die wir die Hauskreise gründen möchten, das Evangelium fanden und Jesus Christus begegneten, stellten wir fest: Wir brauchen neues Leben, ewiges Leben. Denn wir sind Sünder, selbstgerechte und selbstbezogene Leute. Das muss anders werden, wir wollen nicht länger auf unserem selbstgebastelten Thron sitzen. Diese Erkenntnis war am Anfang zwiespältig für unsere Gefühle. Wir dachten doch, dass wir einigermaßen gute Menschen waren. Waren wir aber nicht. Auch jetzt noch sind wir nicht gut; von Natur aus sind wir eben vielmehr böse. Jesus Christus allein war gut. Und dieser Jesus Christus möchte, dass wir Sünder ihn annehmen eben als "Christus", als den Sohn Gottes, der uns durch Vergebung hier im Jetzt eine neue Existenz und eine ewige Errettung schenken will.

Jesus Christus war in den letzten drei Jahren seines irdischen Lebens bewusst auf dem Weg zum Kreuz. Er wusste, dass er für die Sünde der Welt sterben würde, dass er diese Sünde am Kreuz tragen und überwinden würde. Er wusste: Wer im Bewusstsein der eigenen Sünde und Schuld und im Bewusstsein der ganz klar verdienten Hölle darauf einmal in einem Augenblick ernsthaft vertraut, der ist gerettet, der kommt ins „Reich Gottes“ oder ins „Reich der Himmel“, wie er es formulierte. Der ist jetzt schon gerettet, jetzt schon ewig gerettet. Und dieser echte, rettende Glaube bewirkt auf jeden Fall eine innige Herzensbeziehung zu Ihm mit vielfältiger Glaubens­frucht.

 

Das „Doppelgebot“ der Liebe (Gott von ganzem Herzen und von ganzer Seele lieben, seinen Mit­menschen lieben wie sich selbst) sah Jesus in der Tat nun mehr als Gestalt der „Dankbarkeit für den geschenkten Himmel“. Denn wer geistlich zerbrochen war und wusste, dass er ganz klar die Hölle verdient, und wirklich einmal vertraut hat, der hat schon den Himmel. Wir brauchen uns den Himmel nicht durch gute Taten zu verdienen, lehrte er, und wir können es auch gar nicht. Wer glaubt, der hat. Eben gerade ohne eigenes Verdienst. Es wäre Anmaßung zu glauben, dass wir Gott etwas bringen können. Niemals können wir zu unserer Errettung etwas beitragen! Also eine „Verdienst-Frömmigkeit“ ist genau der falsche Weg und ein grober Irrtum!

 

Aber er konnte auch warnen: Wenn jemand nicht den Heiligen Geist empfangen hat und aus Dankbarkeit keine echten biblischen Früchte des Glaubens her­vorbringen kann, dann ist das aber in Wirklichkeit ein Zeichen dafür, dass er ja noch gar nicht ein für alle Mal gerettet ist. Dann ist er noch nicht geistlich neugeboren, wie Jesus es bezeichnete, und die Nicht-Geistlich-Neuge­borenen kommen nicht ins Reich der Himmel (vgl. Neues Testament Johannes­evangelium Kapitel 3 Verse 1-21).

Unsere chemische Substanz oder natürliche Substanz verändern sich nicht. Christen sollten wissen: Wir bleiben abhängig vom geschriebenen Wort Gottes, d. h. von der Bibel. Aber der bekehrte Christ hat eine völlig neue Stellung in Gottes Augen. Seine Schuld ist vergeben. Gott sieht ihn als völlig gereinigt an. Er lebt in der geborgenen Freiheit der Kinder Gottes und in seinem Vertrauen zu seinem Herrn. Jesus Christus sprach auch von "Buße" oder "Umbesinnung". Was ist das? Es heißt: Ich gebe Gott recht, dass ich die Hölle verdiene - - - dass er heilig ist und dass er mit der Sünde keine Gemeinschaft haben kann - - - dass er mich, wenn ich ihn in ernsthafter Zerbrochenheit anrufe, rettet - - - und dann auch durchs Hören auf die Bibel "umgestalten will in sein Bild hinein". Mit anderen Worten: Dass Jesus Christus mehr und mehr Gestalt in uns annimmt.

Darum versammeln wir uns in einem Hauskreis. Wir sind immer Lernende. Wir müssen uns gegenseitig helfen auf dem Weg mit dem Herrn Jesus Christus. Dazu haben wir die Bibel, die Taufe und das Abendmahl. Ein Leben in Buße und Glauben bringt anhaltende tiefe Freude. Wir singen auch Lieder, um den dreieinigen Gott zu verherrlichen. Wir wollen auch füreinander beten und für die Nöte dieser Welt.

Cookie-Regelung

Diese Website verwendet Cookies, zum Speichern von Informationen auf Ihrem Computer.

Stimmen Sie dem zu?